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HORSEFEED BOX® HAY STREAMER - Heubedampfer HB 1ONE

Professioneller HeuBedampfer aus robuster, extrem langsam gewachsener Lärche aus Sibirien mit 10mm Special High Tech Plate INSIDE.
HEUBEDAMPFUNG – SAUBERES GUTES FUTTER UND HYGIENISCHE STALLLUFT INKLUSIVE

 
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Artikelnummer:  
HFB-CGRCSHL
Ausführung:
Holzschutz:
Tragegriffe Holz:
SPEDITION SCHENKER PLUS:
Transport:
  
  
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Professioneller HeuBedampfer aus robuster, extrem langsam gewachsener Lärche aus Sibirien mit 10mm Special High Tech Plate INSIDE.
 
Der HORSEFEED BOX® - HAY STREAMER muss nicht unbedingt aussen lasiert werden.
Natürlich ist dieser wunderbare schöne HAY STREAMER lasiert noch länger haltbar und vergraut nicht..
Bei diesen Hölzern geht man aber von ca. 12 - 15 Jahren Haltbarkeit sogar im Aussenbereich aus.
 
 
 
* Heubedampfer kompett aus Sibirischer Lärche (in extremer Kälte (-45 Grad) gewachenes Holz) 
* 28mm Wandstärke (extreme Stärke)
* ca. 55kg Eigengewicht für extreme Standfestigkeit
* extrem stabile u. hochwertige 3 Schicht-verleimte Massivplatten
* Innenraum ist speziell lasiert (Holzöl Lärchen Lasur)
* 6 Boxensteher 7,5 x 4,5 cm aus Lärche (in extremer Kälte gewachenes Holz aus Sibirien) 
* Einzigartige vollflächige Bedampfung mit 21 Dampfaustritts-Öffnungen
* Für ca. 7-8 kg Heu (je nach Struktur u. Pressung)
* 2 Spezial verzinkte Verschlüße für Schnellbefüllung
* Innenraum und Deckel komplett mit 10mm spezieller High Tech Plate - verschweißt
  (Lebensmittel-Transport Zulassung -EU)
* Alle Kanten mit Oberfräse abgerundet
Volt: 220-240V, 50/60Hz, 4KW, 1 Phase
 
Maße: 97,5cm x 54cm x 75cm (L x B x H) außen
 
(Ideal für 1-2 Pferde))
 

- Edelstahl Rost über Dampftechnik
 
- Ablasshahn rechts für schnelle und saubere Innenreinigung
 

MODELL - ROLLEN mit Tragegriff
 

Bitte beachten Sie das unsere Heubedampfer von einer Top Spedition ausgeliefert werden die auch sorgfältig am Transportweg damit umgeht. Die Boxen sind schwer u. auch groß und sperrig. Die Transportkosten sind dafür wirklich nicht viel.
Sie können zusätzlich auch oben eine Terminvereinbarung PLUS auswählen. Die Spedition ruft Sie dann vor Auslieferung an und vereinbart einen passenden Termin mit Ihnen. (Optional)

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HEUBEDAMPFER… WARUM SOLLTE ICH DAS FUTTER MEINER PFERDE BEDAMPFEN?

SELBST BEI DEM SCHÖNSTEN HEU BLEIBT EINE POTENTIELLE GEFAHR FÜR DEN ATMUNGSTRAKT VON PFERDEN

Ein gutes Stallklima ist eine wichtige Grundvoraussetzung für die Allgemeingesundheit eines jeden Pferdes. Dennoch leiden heutzutage immer mehr Pferde an verschiedensten Atemwegsbeschwerden. Diese reichen von leichten Entzündungen der Atemwege (die mitunter symptomfrei bleiben können und sich allenfalls in einer verminderten Leistungsfähigkeit äußern), über allergischen Pferdehusten, bis hin zu schweren, chronischen Atemwegserkrankungen (COPD, „Dämpfigkeit“). Viele Pferdebesitzer wissen um die Problematik stark staubender oder feuchter Luft im Stall Bescheid. Doch was ist eigentlich mit „Staub“ gemeint bzw. ist dieser immer gefährlich?

WANN IST STAUB “GEFÄHRLICH” FÜR PFERDE?

In erster Linie handelt es sich bei Staub um das, was wir Menschen als eine starke und auch messbare Ansammlung von in der Luft schwebenden Partikeln empfinden. Ob der Staub ein gesundheitliches Risiko für das Pferd darstellt, hängt allerdings nicht allein von der Partikelmenge ab. Entscheidend ist hierfür vor allem das allergisierende Potential. „Normaler Umweltstaub“ (wie etwa Erde, die bei Trockenheit aufstaubt) stellt meist nur ein geringes Problem dar bzw. löst eine besonders hohe Staubbelastung (z.B. staubiger Reitplatz oder Halle) bei einem gesunden Pferd in der Regel nur einen unproblematischen Reizhusten aus. Pferde, als ehemalige Steppentiere, sind ja prinzipiell auf Umweltstaub eingestellt. Wann aber ist Staub problematisch bzw. was ist „allergisierender Staub“? Bei Allergien handelt es sich um überempfindliche Reaktionen des Körpers auf bestimmte, meist Proteinfraktionen enthaltende Partikel, wie zum Beispiel Pilzsporen, Bakterien oder bei deren Zerfall frei werdende Toxine. Diese Überempfindlichkeit der Zellen entwickelt sich meist über einen längeren Zeitraum. Bei Ausbruch der ersten klinischen Symptome ist sie jedoch bereits häufig irreversibel – unser Pferd leidet nun an einer chronischen Erkrankung. Dem resultierenden Krankheitsbild muss nun durch geeignetes Begleitmanagement möglichst die Grundlage entzogen werden, sonst ist auch jeder Therapieansatz zum Scheitern verurteilt. Das wohl größte Gefahrenpotential birgt Heu, welches diese Keime bzw. eine zu große Anzahl davon enthält. Daher haben sich viele Pferdebesitzer dazu entschieden, das Heu ihrer Pferde kontinuierlich zu bedampfen. Am besten funktioniert das mit Heubedampfungsgeräten wie unserem.

BESTIMMTE RASSEN, ÄLTERE ODER PFERDE MIT SCHWACHEM IMMUNSYSTEM SIND BESONDERS BETROFFEN

Der gefürchteten „Dämpfigkeit“ des Pferdes liegt eine chronische Lungenerkrankung zugrunde, die praktisch immer eine allergische Komponente beinhaltet, d.h. eine Überempfindlichkeit der Lunge auf eingeatmete Allergene. Das passiert auch oft in Ställen mit vermeintlich guter Luftqualität und betrifft meist einzelne Tiere. In der Regel sind dies jene Pferde, die ein schwaches Immunsystem haben oder aufgrund ihrer Rasse eine besondere Allergieneigung aufweisen. Ältere Pferde oder aber auch Sportpferde, die große Leistungen erbringen müssen, haben oftmals geringere Abwehrkräfte. Manche Pferde, wie etwa Isländischer, reagieren generell rassebedingt viel häufiger gegenüber Allergenen als andere Rassen. So leiden Isländische Pferde auch überdurchschnittlich oft an dem durch die Kriebelmücken verursachten Sommerekzem.

HEU ALS ALLERGENQUELLE

Die Allergenbelastung von Heu unterscheidet sich ganz wesentlich vom reinen Umweltstaub, der einfach aufgewirbelt wird. Entscheidend für eine gute Heuqualität sind vor allem:

  • der Zustand des Futters auf den Wiesen (oftmals ist das Futter bereits vor dem Schnitt mit Feldpilzen befallen)
  • der Schnittzeitpunkt
  • eine vollständige Trocknung des Heus vor dem Pressen bzw. Einlagern
  • sowie eine optimale Lagerung (trocken und gut belüftet), denn Heu entfaltet bei der Lagerung ein „Eigenleben“, das heißt es können sich je nach Feuchtigkeit und ph-Wert Bakterien und Pilze vermehren. Diese können bei ihrem Zerfall Endotoxine und Sporen bilden, welche das Heu zu einer potentiellen Brutstätte für inhalierbare Allergene machen. Dennoch wird das Heu bei der Fütterung nicht unbedingt als „verstaubt“ wahrgenommen.

Kurz: auch in optisch gut aussehendem Heu können mikroskopisch kleine Teilchen vorhanden sein, die aufgrund ihrer Größe leicht eingeatmet werden und starke allergische Reaktionen auslösen können. In diesen Fällen gibt eine Heuanalyse Aufschluss über die Qualität des Raufutters. Nicht nur Heu kann gefährlich sein, sondern auch Heulage bzw. Silage mit keimreichem Ausgangsmaterial ist bedenklich. Denn obwohl sich die bereits vorhandenen Bakterien und Pilze darin nicht mehr massiv vermehren, entstehen bei deren Zerfall ebenfalls Endotoxine und Sporen.

HEU EINWEICHEN ODER BEDAMPFEN?

Die Praxis bei allergischen Pferden nasses Heu zu verabreichen ist weitläufig bekannt. Damit wird zwar erreicht, dass Sporen und andere Partikel gebunden und nicht mehr so leicht eingeatmet werden können und die Allergenbelastung wird dadurch reduziert, dennoch wird damit häufig nur eine geringe Verbesserung erzielt. Zur Auslösung der allergischen Reaktion reichen nämlich auch kleine Mengen aus. Selbst bei einer starken Reduktion der krankmachenden Partikel können einige wenige übrig gebliebene Allergene ausreichen, um das Krankheitsgeschehen weiter anzuheizen. Außerdem ist zu bedenken, dass eingeweichtes Heu, wenn es nicht sofort gefressen wird, zu einer guten Brutstätte für Keime wird, die sich dann massiv vermehren können. So macht man das Problem möglicherweise sogar noch viel schlimmer. Anstatt das Futter also einzuweichen sollte man das Heu und die Heulage besser bedampfen.

HEUBEDAMPFUNG – SAUBERES FUTTER UND HYGIENISCHE STALLLUFT

Das Bedampfen des Pferdefutters, das heißt die Behandlung von Heu mit heißem Wasserdampf, hat sich als Ersatz für das Einweichen in den letzten Jahren in vielen Ställen  eindrucksvoll bewährt. Bei der Bedampfung wird das Heu entweder lose oder als Ballen in einen Behälter gegeben und heißer Wasserdampf mit einer Temperatur von über 100°C eingebracht. Damit das gewünschte Ergebnis erzielt wird, müssen beim Bedampfen einige Faktoren beachtet werden: Der Behälter, in welchem das Heu bedampft wird, muss gut isoliert sein, damit sich im gesamten Innenraum möglichst große Mengen an Wasserdampf ansammeln können und durchwegs ausreichend hohe Temperaturen erreicht werden. Ganz wesentlich dabei ist, dass der Wasserdampf das gesamte Ladegut gleichmäßig durchdringt und das Heu über einen längeren Zeitraum bedampft wird. Bei professionellen Geräten wird im Dampfkessel ein gewisser Druck aufgebaut bevor der Dampf in das Gerät „schießt“ – nur so ist gewährleistet, dass auch die innersten Schichten des Heus erreicht werden. Der Dampfkessel muss außerdem groß genug sein, damit genügend Dampf produziert wird. Bei korrekter Heubedampfung werden – ähnlich wie beim Autoklavieren von chirurgischen Instrumenten – Bakterien sowie Pilze und Sporen nicht nur reduziert, sondern getötet und die allergieauslösenden Eigenschaften somit weitestgehend beseitigt: das Heu kann dann bedenkenlos gefüttert werden.

Folgenden Tabelle zeigt den deutlichen Unterschied zwischen trockenem Heu sowie Heu, welches 50 Minuten in einem professionellen Heubedampfungsgerät behandelt wurde, was das Vorkommen von Mikroorganismen wie Bakterien und Sporen betrifft (Abweichung 0,008).
(Quelle: James, R. and Moore-Colyer, M.J.S. (2010), in European Workshop for Equine Nutrition, Cirencester, Sept 2010. The Impact of nutrition on the health and welfare of horses. S 128-132.)

Mikroorganismus         Trockenes Heu         Bedampftes Heu      


Bakterien                                 381573                           4453
Pilzsporen                      1.85 x (10 hoch 8)                     0
Hefen                                      6893333                            0

 

BEDAMPFTES HEU: KEIN STAUB, VIELE NÄHRSTOFFE

Durch die Behandlung des Heus mit Heubedampfungsgeräten wird der Umweltstaub – wie beim Einweichen – durch die Feuchtigkeit des Wasserdampfes gebunden und ist daher nicht mehr lungengängig. Bei Pferden mit chronischen Atemwegserkrankungen wie etwa Dämpfigkeit konnten durch die Fütterung von bedampftem Heu (in Verbindung mit weiterem Begleitmanagement) bereits erhebliche Verbesserungen erzielt werden, in manchen Fällen sogar völlige Symptomfreiheit. Selbstverständlich kann nicht garantiert werden, dass ein solcher Erfolg bei „dämpfigen“ Pferden erzielt wird. Das Bedampfen von Heu mit speziellen Heubedampfern stellt jedoch in jedem Fall einen wesentlichen Beitrag zu einem guten Gesamtmanagement bei chronischen Atemwegserkrankungen dar – sowohl in Begleitung zu den umfangreichen Therapiemaßnahmen, wie auch prophylaktisch, um das Entstehen von allergischem Pferdehusten vorzubeugen. Außer Frage steht auch, dass Heubedampfen eine sehr nährwertschonende Methode ist. Während beim Einweichen viele, wichtige Nährstoffe ausgewaschen werden, bleiben die Nährwerte beim der Verwendung von Heubdempfern im Heu – ähnlich wie beim „Dampfgaren“.

WEITERE EINSATZGEBIETE VON HEUBEDAMPFUNGSGERÄTEN: HUFREHE, PFERDE NACH OPERATIONEN AM VERDAUUNGSTRAKT

Bei Pferden, die an Hufrehe erkrankt sind oder zu Laminits neigen, ist das Auswaschen bestimmter Nährwerte durch langes Einweichen erwünscht. Das große Problem: bei so langem Einweichen ist die hygienische Qualität des Heus so stark beeinträchtigt, dass dieses nicht mehr zur Fütterung geeignet ist. Hier wird empfohlen das Heu nach dem Einweichen zu bedampfen! In vielen Top-Kliniken auf der ganzen Welt wird das Raufutter für alle Lungenpatienten, Pferde mit Neigung zu Koliken oder nach operativen Eingriffen (insbesondere Kolik-OPs) mit Haygain Heubedampfern behandelt. Auch an der Pferdeklinik der veterinärmedizinischen Universität Wien gehört ein Haygain Heubedampfer zur Klinikausstattung, um Patienten mit Atemwegserkrankungen und Kolikpatienten mit hygienisch einwandfreien Heu versorgen zu können.

Warum die ständige Heuversorgung so wichtig ist …

Pferde sind Pflanzenfresser und darauf ausgerichtet den Großteil ihres Tagesablaufs mit Fressen oder der Nahrungssuche (16 bis 20 Stunden pro Tag) zu verbringen. Und das vorwiegend in Bewegung! Mit Haltungsformen wie Offenställen (natürlich hoffentlich stressfrei gestaltet) oder Paddockboxen ermöglichen wir den Pferden zumindest ein Mindestmaß an Bewegung, die Fütterung beschränkt sich aber oft noch auf 3 kleine Portionen Heu am Tag. Die fehlenden Futtermengen versucht man dann allzu oft mit großen Kraftfuttermengen auszugleichen.

Warum ist es so wichtig, dass Pferde immer Heu zu Verfügung haben?

Pferde produzieren ständig Magensäure, auch wenn sie nicht fressen (im Gegensatz zu einem Hund).  Nur beim Fressen wird genug Speichel gebildet, der die Magensäure puffern kann, weil dieser beim Pferd sehr viel Bicarbonat enthält. Der gesamte Verdauungsapparat des Pferdes ist auf seine ursprüngliche Form der Nahrungsaufnahme ausgerichtet:

  • dauerndes Fressen von rohfaserreicher Nahrung (Gras und Heu)

  • vermehrte Kautätigkeit und damit Absonderung von Bicarbonat im Speichel

  • der Magen ist fast nie leer, es kommen immer kleine Futterportionen nach

Als Beispiel noch der Vergleich der Speichbildung beim Fressen von Heu und Kraftfutterrationen:

Speichelbildung bei 1kg Heu (40 bis 50 Minuten Fresszeit) –> 4L

Speichelbildung bei 1kg Hafer (8 bis 15 Minuten Fresszeit) –> 1L

(Quelle: IWEST Equitana Ausgabe 2007, S. 16)

Die Magensäure hat natürlich auch seine Berechtigung – der Magen des Pferdes ist zweigeteilt: zuerst kommt der gut durchspeichelte Nahrungsbrei aus der Speiseröhre in den ersten Teil des Magens (der gegenüber der Magensäure noch sehr empfindlich ist). Hier startet die Vorverdauung und leicht zugängliche Kohlenhydrate werden abgebaut. Dann gelangt der Brei in den weiteren Teil des Magens, wo dann durch die Magensäure Mikroben und Keime abgetötet werden. Lange Leerzeiten (darunte verstehe ich alles länger als 4 Stunden ohne Raufutter) führen aber zu Säureansammlungen im Magen, das kann zu Magenschleimhautreizungen bis hin zu Magengeschwüren führen. Diese Leerzeiten senken dann in weiterer Folge den PH-Wert im Magen, Dünndarm und Dickdarm und der saure PH-Wert kann zu Reizungen & Entzündungen in der der Darmschleimhaut führen. Eine dauernde Versorgung mit Heu ist auch für die Psysche des Pferdes enorm wichtig, einfach weil es ein Grundbedürfnis des Pferdes ist, mindestens 16 Stunden am Tag zu fressen.

Das ist nun alles sehr vereinfacht erklärt – wichtig ist mir nämlich einfach die Take Home Message: Heu, Heu, Heu und nochmals Heu für die Pferde!

Original HORSEFEED BOX® official Video
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