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► Dicke Pferde im Sommer

Den Pferden auf der Weide geht es jetzt so richtig gut. Frisches Futter wann immer sie mögen steht jederzeit zur Verfügung. Sind die Tage heiß und sonnig, sieht man sie oft schläfrig, auf drei Beinen stehend, vor sich hindösen. Spielen und toben, sieht man oft nur noch die Fohlen, ältere Pferde ziehen es vor, mit wenig Energieverbrauch im Schatten zu bleiben. Die Folgen sind schon bald zu sehen und zu fühlen: Fettpölsterchen stellen sich an Bauch, Hals und Brust ein. Es ist ein Trugschluss, zu glauben, dass Gras nicht dick macht. Denn auch Gras enthält Kalorien und hat einen hohen Nährwert. Einige Pferde neigen sehr schnell dazu, das Zuviel an Energie in ihre Fettdepots abzuspeichern oder bekommen Probleme mit der Verdauung. Wenn dann die Reiter wenig Zeit haben und auf ein tägliches Training verzichten, weil sie glauben, dass ihr Pferd auf der Weide Platz genug hat, um sich ausgiebig zu bewegen, dann kann es schnell passieren, dass der Sattelgurt nicht mehr im gewohnten Loch zu schließen ist.

Wie aber soll man das verhindern? Man kann die Pferde schließlich nicht am Fressen hindern, oder?
Doch man kann und wenn es nötig ist, muss man es sogar. Die einfachste und wirkungsvolle Maßnahme gegen die Pfunde, ist das frühzeitige Aufteilen der Weidefläche. Haben Pferde eine große Fläche zur Verfügung, werden sie natürlich immer nur dort grasen, wo das Gras üppig wächst und Halme zart und jung sind. Sie suchen sich die nahrhaftesten Stellen auf der Weide und grasen die Spitzen ab. Teilt man die Weide auf, dann müssen sie sich etwas mehr Mühe machen und auch die kürzeren und vielleicht nicht ganz so schmackhaften Halme mit in ihre Mahlzeit einbeziehen. Gras wächst ständig nach und man muss sich keine Sorgen machen, dass ein Pferd Hunger leidet. In der freien Natur finden Pferde auch nicht täglich satte Weidegründe. Es ist ganz natürlich, wenn sie an manchen Tagen etwas intensiver grasen müssen, um satt zu werden. Natürlich darf die Weidefläche nicht bis auf den Grund abgegrast sein. Bevor das passiert, wird das Pferd auf die andere Hälfte der Weide umgesiedelt und kann dort wieder aus dem Vollen schöpfen, während sich das erste Weidestück erholen kann.

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Wer diese Möglichkeit nicht anwenden kann, der hält sich am Besten an die Erkenntnis, dass die Energie, die zugeführt wird, auch verbraucht werden muss. Bewegung heißt also das Zauberwort. Hier bietet sich außer dem täglichen Ausritt auch die Longenarbeit und andere Bodenarbeit an. Zusätzlich kann die tägliche Weidezeit verkürzt werden.

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